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Idee und Geschichte der Stahlsymposien
Der Vision
des Kunstpädagogen, Kunstvermittlers und Künstlers Karl Heinz Schönswetter
ist es zu verdanken, daß es dieses einmalige Angebot der Stahl-Symposien
schon seit 10 Jahren gibt, das aber ohne die großzügige Sponsorentätigkeit
der Energie AG nicht hätte realisiert werden können. Diese bisher geglückte
Zusammenarbeit ist 1991 als das beste und innovativste österreichische
Kunstsponsoringprojekt mit dem "Maecenas"-Preis ausgezeichnet worden.
  
Der
Grundstein für diese Zusammenarbeit wurde 1988 in der Gründung der Galerie
"Kunst im Kraftwerk" in der damligen OKA Riedersbach gelegt. In den Räumlichkeiten
des Kraftwerks finden seither große Personal-Ausstellungen statt, die
Arbeitern und Besuchern gleichermaßen offen stehen und zur Kunstvermittlung
auf verschiedenen Ebenen beitragen sollen. In demselben Jahr stand die
Idee von Karl Heinz Schönswetter im Vordergrund, das Verständnis von Kunst
fiele leichter, wenn man sie entstehen sähe oder gar selbst an ihr
beteiligt wäre. So waren Kinder, Künstler und Arbeiter aus dem Werk
eingeladen, zum Thema "Stuhl" Entwürfe in Metall zu realisieren. 1989
hat auf dem Gelände und in der Gipslagerhalle der Energie AG erstmals
ein Gipssymposion mit 90 Studenten aus drei österreichischen Kunsthochschulen
stattgefunden. Leider sind sämtlich Werke aufgrund des unbeständigen Materials
zerstört! Dies ändert sich jedoch ein Jahr später mit der Idee Metall
statt Gips zu verarbeiten.
 
So
finden seit 1990 jährlich im Sommer Stahl-Symposien mit international
eingeladenen Künstlern und begeisterten Laien statt. Diese Symposien tragen
selbst nach 10 Jahren immer noch deutliche Züge der pädagogischen Überzeugung
und Ursprungsidee von Karl Heinz Schönswetter: sie sind von ihrer Entwicklungsgeschichte
her nicht nur als Produktionsstätte für Künstler gedacht, sondern bilden
auch eine Möglichkeit der unkonventionellen, kreativen Erwachsenenbildung
und Kulturvermittlung. In groß angelegten Events werden am Ende jeden
Sommers die neu entstanden Stahlplastiken in Zusammenarbeit mit der Energie
AG der Öffentlichkeit vorgeführt, um anschließend einen ausgewählten Ort
im Stahlpark vor Ort zu finden. Seit 1995 ist dieser Stahlpark mit über
100 Werken zum "Museum für zeitgenössische Metallplastik" ernannt worden
und in dieser Art absolut einmalig in ganz Europa.
Lesen und sehen sie mehr unter Events:
"Der Besucher" 1997
"H2o" 1998
"Die Welle" 1999
Sehen sie ausgewählte Objekte unter "Rundgang"
"Stahl-Park- Spaziergang"
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