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Karlheinz Schönswetter
der Initiator mit großen Visionen
Der Stahlpark
in seiner jetzigen Erscheinung wäre nicht entstanden ohne die großen Visionen
und aufopfernden Tätigkeiten eines einzelnen vielseitig begabten, ja begnadeten
Mannes: Karlheinz Schönswetter. Wenn er im Juli/ August jeden Jahres in
der Gipshalle der Energie AG Riedersbach in blauer Arbeiterkluft mit Zigarillo
und Kapitänsmütze erscheint, dann erlebt man ihn in seinem Element: bei
der Reparatur eines Schutzgasgerätes mitten im Eisenstaub, bei Organisationstätigkeiten,
Eisenteile da und dorthin verlagernd, bei fachmännischen Ratschlägen handwerklicher,
technischer oder künstlerischer Art, bei Schweißarbeiten an eigenen Stahlplastiken
oder beim Unterhalten der Tischgesellschaft in der Mittagspause.
Unvorstellbar
zahlreich und vielseitig sind die Projekte und Werke, die der ideensprühende
Künstler, Kunstpädagoge und Kunstvermittler schon in die Welt gesetzt
hat. Während seiner Lehrerausbildung an der HBLA in Salzburg zog es ihn
schon in jungen Jahren in die KFZ-Werkstätten der Umgebung. Nach ca. 20-jährigem
Dienst an Volks-, Haupt- und polytechnischer Berufsschule, wird er 1981
Hauptschuldirektor in St-Pantaleon (Oberösterreich), wo er zusammen mit
dem Architekten F. Brandstätter die "Schule am Hang" entwirft: eine Schule,
die speziell auf die besonderen Bedürfnisse des Kunst- und Werkerzieherunterrichts
abgestimmt ist. In dieser Zeit ist Karlheinz Schönswetter vielseitig aktiv
in der Arbeit der OÖ Kunst- und Werkerzieher, ist sowohl Leiter zahlreicher
Fortbildungsveranstaltungen als auch Herausgeber und Mitbegründer von
Fachzeitschriften.
Gründungen von über 150 oberösterreichischen Schulgalerien seit 1987 sind
auf ihn zurückzuführen, sowie zahlreiche Anstrengungen im Bereich der
Vermittlung zeitgenössischer Kunst als Bezirkskulturreferent des Bezirkes
Braunau.
1988
wird schließlich die Galerie im Kraftwerk (ehemals OKA)auf seine Bemühungen
hin gegründet und ein Jahr später erfolgt die Idee, ein Symposion ins
Leben zu rufen. In diesem Jahr lässt er sich vom Schuldienst karenzieren
und arbeitet als freischaffender Kunst- und Kulturberater, bis er 1994
an das Pädagogische Institut in Linz berufen wird, mit der Aufgabe, eine
"Stabsstelle für Kunst und Kultur an Oberösterreichs Schulen" aufzubauen
und zu leiten. In den letzten Jahren hat er sich kontinuierlicher Arbeit
im Bereich der Kunsterzieherfortbildung gewidmet, zahlreiche Galerien
gegründet, grenzüberschreitende Kunstprojekte mit Wirtschaft und Industrie
durchgeführt und schließlich jährlich die Stahlsymposien in Riedersbach
(Energie AG) geleitet.
Ein zusätzliches
privates Projekt, das er seit einigen Jahren mit wachsender Begeisterung
betreut und auch für eigene künstlerische Zwecke nutzt, ist das Farbwerk
Radegund. Hier arbeitet er selbst künstlerisch an monumentalen Malereien
und organisiert Malertage und Events.
Große
Visionen von Karlheinz Schönswetter zum Thema Kunst- und Kulturarbeit
wurden Realität: zahlreiche Einzelprojekte, eigene Kunstproduktionen,
kreative Kinderbetreuung und Erwachsenenbildung, Lehrerausbildung, Kuratorentätigkeit
und Kulturberatung für Firmen beweisen es durch ihre Existenz und Qualität.
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